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Praxis FröhlichAnsbach
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Bandscheibenvorfall ohne OP

Eine Bandscheibe verschiebt sich nicht von allein.

Verordnung
Nicht erforderlich. Untersuchung, Diagnose und Therapie gehen auch ohne. Was ein Termin kostet
Termin
Telefonisch. Wir planen die Zeit ein, die eine Untersuchung braucht. Wie der erste Termin abläuft
Mitbringen
Vorhandene Befunde und Aufnahmen, etwa MRT oder CT, und eine Operationsempfehlung, falls es eine gibt.
Weite Anreise
Wir besprechen alles vorab am Telefon, Uwe Fröhlich sieht sich Ihre Aufnahmen vorher an. Termine bündeln wir auf zusammenhängende Tage. Mehr zur weiten Anreise
Illustration: Rücken mit rot hervorgehobener Lendenwirbelsäule, eine Hand liegt auf der schmerzenden Stelle

Der Bandscheibenvorfall ist eine häufig gestellte Diagnose. Wir behandeln seine Ursache. Neben den Spezialbehandlungen unserer Physiotherapeuten lernen Sie ein Übungsprogramm, das die gestörte Koordination der Muskeln wiederherstellt, die Ihre Wirbelsäule bewegen. Es ermöglicht Ihnen, schmerzfrei zu werden und es auch auf Dauer zu bleiben.

01Was dahintersteckt

Die Bandscheibe ist anatomisch weder Band noch Scheibe. Zur Bandscheibe wird sie erst, wenn sie ein Jahr im Formalinbad gelegen hat und entwässert ist. Im lebenden Körper ist sie ein passives Bauteil im mechanischen Gefüge.

Ist sie verlagert, muss man fragen: Welche Kraft und welche Struktur kann sie dorthin bringen? Von allein bewegt sich eine Bandscheibe nicht, ebenso wenig wie ein Gelenk. Die Ursache des Vorfalls kann also nicht in der Bandscheibe selbst liegen.

Trotzdem wird oft zu früh operiert – zunehmend mikroinvasiv, was schonender ist als die herkömmlichen Methoden. Die Praxis zeigt, dass die Schmerzen nach der Entfernung der Bandscheibe häufig bleiben oder bald wiederkommen. Das liegt daran, dass die Operation die Ursache des Vorfalls nicht löst. Bei uns bekommen Sie eine Zweitmeinung, ob sich eine Operation mit speziellen konservativen Methoden vermeiden lässt.

Im Vordergrund steht die Funktion des Körpers. Sie baut ihn auf, gestaltet und erhält ihn – die Bandscheibe genauso wie ein Gelenk.

02Wie Muskeln den Schmerz auslösen

Ein Gelenk bewegt sich nicht von selbst, es wird von Muskeln bewegt. Zu jeder Bewegung gehören zwei Muskeln: einer für die Hinbewegung und einer für die Rückbewegung. Wie weit und auf welcher Bahn sich das Gelenk bewegt, hängt vom Zusammenspiel beider ab. Zu jedem Schmerz gehört mindestens ein Muskel, dessen Funktion gestört ist.

Für den Schmerz ist nur einer der beiden verantwortlich, und zwar der, der die Bahn stören kann. Meist ist das der passive, unbewusste Muskel. Verkürzt sich ein Muskel mit allen seinen Fasern, muss sich der Gegenmuskel mit allen seinen Fasern im gleichen Maß verlängern. Verkürzen kann sich ein Muskel jederzeit ungestört. Probleme entstehen im Gegenspieler, wenn dieser scheinbar passive Muskel innere geometrische Störungen enthält. Dann stört er die Bahn des Muskels, der sich verkürzt: Der bewegte Knochen wird nicht wie vorgesehen geführt, sondern vom gerade passiven Muskel aus der Bahn gezwungen.

Der gesündeste Muskel im Verbund ist damit der potenziell gefährlichste in der Muskelkette. Ist ein Glied der Kette krank, muss das gesunde unter Umständen gebremst werden, damit es das kranke nicht zusätzlich schädigt. Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Genau das ist die biologische Aufgabe des Schmerzes: Er bremst den gesündesten Muskel in der Funktionskette zugunsten der kranken Teile aus.

So erklärt sich auch, warum ein durchtrainierter Fußballprofi ohne Einwirkung eines Gegners einen Kreuzbandriss erleiden kann – oder warum perfekt trainierte Sportler wie Vitali Klitschko, Mehmet Scholl oder Franziska van Almsick einen Bandscheibenvorfall bekommen haben.

Alles, was die Bewegungsbahnen im Körper stören kann, wirkt als Schmerzursache. Der Schmerz ist das Ergebnis der gestörten Bahn, nicht fehlender Kraft. Die Schmerztherapie besteht deshalb darin, diese Bahn zu korrigieren, nicht darin, mehr Kraft aufzubauen. Beim Schmerz heißt das: die geometrische Ordnung der einzelnen Muskelfasern durch Regulation wiederherstellen.

Schmerz ist eine Frage der Funktion, nicht der Struktur. Schmerztherapie ist deshalb eine Therapie der Funktion, nicht der Struktur.

03Wie wir behandeln

Um die gestörte Funktion wiederherzustellen, haben wir ein eigenes Therapiekonzept entwickelt. Darin behandelt Sie der Therapeut mit ganz unterschiedlichen Techniken. Dazu üben Sie einige wenige Übungen ein, die einfach, aber sehr speziell und durchaus anstrengend sind. Sie stellen die Koordination der Muskulatur wieder her. Entscheidend ist nicht die Kraft, sondern das harmonische Zusammenspiel der Muskulatur im ganzen Körper.

Zusätzlich steht die ganze Palette der Naturheilkunde zur Verfügung, zum Beispiel:

  • Injektionen
  • Infusionen mit pflanzlichen und homöopathischen Mitteln
  • somatotope Akupunktur
  • Homöopathie
  • orthomolekulare Medizin
  • Bioresonanz
  • Entgiften und Entschlacken über die Matrixtherapie
  • Körperionisierung zur Neutralisation freier Radikale

Falls erforderlich, kommt der GammaSwing dazu, der den Druck im Bereich der Bandscheiben verringert. Wie unser Vorgehen im Ganzen aussieht, steht auf der Seite Philosophie unserer Praxis.

04Definiertes assistiertes Üben

Wenn Schmerzen bestehen, ist der Körper nicht krank. Seine Geometrie ist entgleist, die Funktionen sind aber weiterhin verfügbar. Die schmerzhaften Funktionen sind gesund. Gestört sind die Gegenfunktionen: Sie tun nicht weh, tragen aber die Ursache des Schmerzes in sich. Wird die Koordination dieser Gegenfunktionen gezielt wiederhergestellt, beseitigt das die Schmerzursachen von innen heraus. Das ist sozusagen der natürliche, biologische Weg.

In der freien Natur, wo man sich zwangsläufig vielseitig bewegen und belasten muss, ist das der Normalzustand. Dem modernen Menschen fehlt diese vielseitige Beanspruchung.

Die Übungen sind anfangs schwierig. Sie verlangen von Ihnen den unbedingten Willen und viel Mitarbeit – und vom Therapeuten ein Höchstmaß an Kontrolle.

05Herr über sich selbst werden

Solange ein Mensch über alle seine Teile selbst verfügt, kann er mit ihnen machen, was er will. Jeder kann seine Muskulatur jederzeit stärker oder schwächer, länger oder kürzer machen. Die Techniken dafür kann jeder lernen – ebenso die Techniken, Schmerzen selbst zu behandeln.

Das Alter spielt dabei keine Rolle. Die Muskulatur reagiert unabhängig vom Alter, ob man 20 oder 100 Jahre alt ist. Kinder im Wachstum reagieren schneller. Eher bremst die Psychologie des Alters: Manche glauben, sie könnten weniger, weil sie alt sind. Das ist falsch. Was man gegen Schmerz, Verschleiß, Arthrose oder einen Bandscheibenvorfall tun kann, lässt sich lernen. Die Vorstellung, mit zunehmendem Alter immer mehr von Medikamenten und Operationen abhängig zu werden, ist ein Irrtum.

Ohne Eigeninitiative geht es allerdings nicht. Neues zu lernen heißt, über sich hinauszuwachsen und vorübergehend Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen. Durch das Üben wird der Körper erst einmal zur Baustelle. Besser ist man erst, wenn der Umbau abgeschlossen ist. Geschenkt bekommt man es nicht.

06Was Sie erwartet

Vor jedem Behandlungsbeginn erstellen wir einen ausführlichen Befund. Meist untersucht Sie Uwe Fröhlich, nach schulmedizinischen Gesichtspunkten und ergänzend nach naturheilkundlichen. Wenn nötig, sprechen wir uns mit Ihrem behandelnden Arzt ab. Eine Verordnung vom Arzt brauchen Sie nicht. Für Rückfragen sind wir gern für Sie da.

Für Patienten mit längerer Anreise bieten wir bei einem Bandscheibenvorfall Schmerzfrei-Wochen an: eine Woche mit Behandlungen am Vormittag und am Nachmittag. Vorab besprechen wir alles am Telefon, und Uwe Fröhlich sieht sich Ihre MRT- oder CT-Aufnahmen vorher an.

Bei Lähmungserscheinungen im Bein, Taubheit im Schritt- und Genitalbereich oder Störungen beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang fahren Sie bitte sofort in eine Notaufnahme. Das sind Warnzeichen, bei denen nicht abgewartet werden darf. Rufen Sie in diesem Fall nicht erst bei uns an.

07Häufige Fragen

Was behandeln Sie bei einem Bandscheibenvorfall?

Die Ursache des Vorfalls. Neben den Spezialbehandlungen unserer Physiotherapeuten lernen Sie ein Übungsprogramm, das die gestörte Koordination der Muskeln wiederherstellt, die Ihre Wirbelsäule bewegen. Es ermöglicht Ihnen, schmerzfrei zu werden und es auf Dauer zu bleiben.

Warum kommen die Schmerzen nach einer Operation oft wieder?

Weil die Operation die Ursache des Vorfalls nicht löst. Eine Bandscheibe verschiebt sich nicht von allein; die Ursache kann nicht in der Bandscheibe selbst liegen.

Bin ich für die Übungen zu alt?

Nein. Die Muskulatur reagiert unabhängig vom Alter, ob man 20 oder 100 Jahre alt ist. Die Übungen sind anfangs schwierig und verlangen Willen und Mitarbeit, aber jeder kann sie lernen.

Wann muss ich in die Notaufnahme?

Bei Lähmungserscheinungen im Bein, Taubheit im Schritt- und Genitalbereich oder Störungen beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang. Fahren Sie dann sofort in eine Klinik, statt erst bei uns anzurufen.

Brauche ich eine Verordnung?

Nein. Vor jeder Behandlung erstellen wir einen ausführlichen Befund und sprechen uns, wenn nötig, mit Ihrem behandelnden Arzt ab.

Wer behandelt
  • Uwe FröhlichPhysiotherapeut und Heilpraktiker, Chiropraktik, Osteopathie, Neuraltherapie, Erfinder der Nichtoperativen Orthopädischen Medizin (NOM®)
  • Yoldas AkkocOsteopath
Verfahren, die dabei zum Einsatz kommen
0981 460 85 35
Montag bis Donnerstag
08:00–20:00
Freitag
08:00–17:00
Praxis für Nichtoperative Orthopädische Medizin (NOM) Fröhlich GmbH
Technologiepark 2
91522 Ansbach
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